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Projekte

 

 

"The long way home - Maria in Venice"

19.-21.08.2013 und 10.-14.10.2013

Mit Maria, meiner Kunstfigur im romantischem Nachthemd, mit Schlafhaube und einem roten Schmetterling auf der linken Schulter, einem schwarzen Tuch um den Hals und im Rollstuhl sitzend, mache ich gerne Reisen, um einzigartige Fotos in besonderer Umgebung zu machen.

In der Kunstfabrik „La Fábrica“ hat das seinen Anfang genommen und hat sich zunehmend ausgebreitet, da ich sie und ihren Porzellanhund immer öfter zu Ausstellungen in andere Städte mitgenommen habe. Schon auf der Fahrt zeigt sich, dass es sich um eine sogenannte „performance“ handelt, eine ungewohnte Situation im öffentlichen Raum, auf die man unterschiedlich reagieren kann. Ich liebe es, mit Menschen über die Kunst in Kontakt oder ins Gespräch zu kommen.

In Venedig habe ich verschiedene Utensilien neben Maria gestellt: Am ersten und letzten Tag wird der überdimensionale Silberkoffer neben ihr stehen als Zeichen für Ankunft, bzw. Abschied. An den anderen Tagen wird ein kleiner Klapptisch mit unterschiedlich farbigen, auf den Boden wallenden Tischdecken neben Maria stehen und ein Hocker. Auf dem feinen Tisch steht ein silberner dreiarmiger Leuchter mit Kerzen, die abends entzündet werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Art von Straßenkunst/performances geht es um das Zusammentreffen und Zusammenspiel von Passanten und Darstellern. Die Reaktionen der Passanten bestimmen das weitere Vorgehen mit. Es ist schwer vorhersehbar, wie die Leute reagieren und sich darauf einlassen und welche Eventualitäten die Pläne beeinflussen. Ein Inselbesuch auf der Friedhofsinsel ist geplant, evt. auch Murano und Burano, eine Gondelfahrt und „normales Sight-seeing“, nur eben mit der Puppe im Rollstuhl, die automatisch Fragen der verschiedensten Art aufwirft.

In Berlin, Potsdam, Hamburg, Bielefeld, Hameln und an anderen Orten ist Maria bereits Anlass für mancherlei Begegnungen und Gespräche geworden. In Spanien hat allein das Foto von Maria positive Reaktionen hervorgerufen, sodass sie den Südlichen Jakobsweg entlang in Klöstern, Bars, Kirchen und Pilgerherbergen die Wände schmückt.